30.07.2009

Ein Blick hinter die Kulissen der Muppet Show - oder, die Katzen genießen den Ausblick :-)

So ungefähr müssen die zwei Alten, Stedtler und Waldorf, von hinten ausgesehen haben :-) I guess this is what the old guys in the Muppet Show looked from behind :-)

Lilli und Rizzo on our balkony.

20.07.2009

Unser erster Ausflug

Brühl - unsere Nachbarstadt! Heute abend haben wir unseren ersten Familienausflug gemacht. Die Margareten-Kirmes hat uns in die Stadt gelockt. So kamen wir zu unserem ersten Bummel durch die Brühler Innenstadt. An vielen Futterbuden vorbei haben wir dann auch das schöne Schloss entdeckt und einige Bilder gemacht.

Schloss in Brühl Der Schlossgarten Imke ist immer begeistert, wenn ich ein Foto von ihr mache :-) DSC00063 DSC00061  DSC00064

Our first family trip in our new home. We went to our neighbour town Brühl. A walk through the city brought us to the nice castle with the beautiful garden. Of course we only had the cell-phone with us. But we had to take some pics anyway.

Wilde Sieben op jöck

So ganz fassen kann ich es immer noch nicht. Wir sind umgezogen. Manchmal habe ich das Gefühl, es müsste mich mal jemand kneifen, dass ich endlich kapiere und merke, dass es kein Traum mehr ist.

Am Mittwoch, 15. Juli kamen die Möbelpacker mit dem Umzugswagen. Sie haben all die Sachen, die wir tagelang gepackt hatten, über einen Lastenaufzug nach unten gebracht, um sie dann fachgerecht im Wagen zu verstauen. Sie haben wirklich gut, sorgfältig und zügig gearbeit und dabei mit viel Humor gute Laune verbreitet. Kurz vor Mittag waren sie fertig. Alles verstaut und verpackt.

Die Mädchen und ich sind mit dem Zug nach Köln gefahren und Oma hat uns zum Bahnhof gebracht. Bis zum Tschüss sagen am Bahnhof hat sie sich mächtig zusammengerissen. Dort aber konnte sie ihre Tränen und ihre Traurigkeit nicht mehr unterdrücken und ich auch nicht. Irgendwie tut sie mir sehr leid. Vor zwei Jahren hat sie ihren Mann verloren und jetzt quasi auch noch uns. Vor allem die Enkelkinder werden ihr sehr fehlen. Kein Trubel mehr im Haus. Wie allein sie sich fühlt, kann ich nur erahnen. Wir haben die Tiere erstmal bei ihr gelassen. Die würden in unserem Chaos eh nur die Krise kriegen. Vielleicht gewöhnt sie sich ja an die Gesellschaft von Shila, so dass sie sie dann doch behalten möchte. Wir haben sie oft gefragt und sie hat immer abgelehnt und gemeint, dass könne sie nicht. (Zwei Tage später hat sie angerufen, um zu verkünden, dass sie den Hund doch behalten will. Sie hat realisiert, wie alleine sie ohne ihn wäre. Gar keiner mehr im Haus. Sehr schön. Das freut mich. Wir hatten schon überlegt sie wegzugeben. Hier ist es mit Hund doch nicht so ganz einfach. Lasse bricht allerdings fast das Herz, dass die Shila nicht zu uns kommen wird. Nur klein ist der Trost für ihn, dass er sie bei der Oma besuchen kann.) Die männlichen Mitglieder der Familie sind etwas später dann mit dem Auto losgefahren. Als wir in Merten aus der Bahn stiegen, warteten die "Männer" schon an der Haltestelle auf uns. Sie waren also tatsächlich schneller da als wir. Auspacken konnten wir ja noch nichts, bis auf die paar Sachen, die im Auto waren. Den Rest des Nachmittages haben wir dann bei Ikea verbracht, um noch einige nötige Dinge - wie neue Lattenroste für unser Bett - einzukaufen. Die erste Nacht im neuen zu Hause haben wir in Schlafsäcken und auf Isomatten verbracht. Einige von uns, in diesem Fall Mama und Papa, hatten das Glück auf den schon vorhandenen Matratzen schlafen zu können :-) Am nächsten morgen waren die Möbelpacker mit dem großen LKW pünktlich um 7.00 Uhr in Merten. Sie waren nachts um 2.00 Uhr losgefahren! Nachdem sie dann auch wieder den Lastenlift aufgebaut hatten, ging das Entladen los. Irgendwann kam der Punkt an dem ich dachte, es passt nicht alles in die Wohnung rein. Aber just kam von unten der Zuruf: LEER!!! Was in Möbelpackerdeutsch für "alle Kartons und Sachen sind ausgeladen" steht. Da gab es dann nur noch das Klavier hochzubringen. Das ging leider nicht mit dem Aufzug. Ich bin sicher, die Männer hätten nichts dagegen gehabt, wenn es einfacher gegangen wäre. Aber auch das haben sie super gemacht und so gegen 14 Uhr sind sie dann mit dem leeren LKW wieder in Richtung Göttingen aufgebrochen und haben uns mit unserem Kistenchaos alleingelassen.

Nun sind wir schon vier Tage hier und ich fühle mich sau wohl. Die Kinderzimmer sind eingerichtet und auch die Küche ist nach zwei langen Arbeitstagen endlich bestückt und einsatzbereit. Jetzt kommen nach und nach die anderen Zimmer dran. Das Bad hätte schon längst fertig sein können, wenn denn der Anschluss für die Waschmaschine einfach da gewesen wäre und nicht erst hätte gebastelt werden müssen. Aber bevor der große Kistenberg im Wohnzimmer komplett verschwunden ist, werden wohl noch einige Tage (hoffentlich nicht Wochen) vergehen.

Wilde Sieben op jöck
It is hard to believe, but we actually moved. Sometimes I have the feeling I need somebody to pinch me to realize, that it is not a dream but reality.

On Wednesday, July 15th, the movers came with the big van to get all the stuff that we had packed the weeks before. We had lots and lots of boxes and furniture taken down to pieces. I am so glad I didn´t have to carry all of that. To get things faster downstairs they used a lift, wich they put up to the window. Very helpful. In a really short time everything was packed and stored in the van. Done!

Me and the girls took the train to Cologne. We had my mom take us to the train-station. Until then she had herself under control. But saying good-bye to us made her cry and she let her feelings go. I am sad for her. She is all by herself now. About 2 years ago she lost her husband and now she is pretty much losing us as well. We are still there but hugging and seeing her grandchildren is not a daily thing anymore. I can not imagine how that must feel. We left the animals with her (they would go crazy in our mess here anyway). I hope that my mom will love the dogs company so much that she wants to keep her. (Two day later she called to announce, that she had realized how lonely she would be without the dog, so she wants to keep it! Yes, way to go. We were thinking of giving her away bofore....) Especially Lasse misses the dog though, but he also doesn´t want his grandma to be unhappy. And if my mom is keeping the dog, we can see the dog while visiting her. That is nice. The boys went with Martin in the car. We all arrived in Merten at the same time. We spent the rest of the day "shopping" at IKEA, cause there was nothing for us to do. The movers would come early the next morning. And they did. Boy they were more than on time. They unpacked all morning and at one point I starting doubting that everything woud fit into the appartment. It was close, but we made it. They left and we started to get organized. It took me two long days to get my kitchen in order. The kids bedrooms are pretty much done and so is the bathroom and our bedroom. Worst place is still the living room. It´ll be a while until we can say: We made it!

06.07.2009

Welch Ausblick

Unsere neue Wohnung in Bornheim - Merten liegt an einem von weitem gar nicht so steil erscheinenden "Hügel". Doch wenn man von der Bahn nach Hause geht, zieht sich die Strecke doch erstaunlich lang und mitunter auch recht steil hin. Mit anderen Worten: es ist etwas beschwerlich. Aaaaber, der Ausblick den man von unserer Wohnung hat, entschädigt für die ganze Anstrengung alle mal. Heute war die Sicht besonders klar und ich konnte es nicht lassen, noch einmal Fotos zu machen und Euch zu zeigen.

Ausblick

 

Our new appartment in Bornheim - Merten is on a hill. From far away it does not look like a steep one at all. But, when you have to walk home from the tram it gets really steep on the way. But for the amazing view that we have it is definately worth it. Today was a really clear day. So I couldn´t help myself and took some more pics to show you.

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